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06.03.2009
Energieeffizienz in der Produktion
Bosch intensiviert seine Aktivitäten zur Reduktion der CO2-Emissionen an den Standorten.
Bis 2020 sollen die Fertigungsstandorte von Bosch den weltweiten Kohlendioxidausstoß um mindestens 20 Prozent verringern. Auf einer Tagung in Feuerbach vereinbarte die Geschäftsführung mit den einzelnen Geschäftsbereichen die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Auf der Tagung „Nachhaltigkeit bei Bosch – Energieeffizienz in der Produktion“ präsentierten Vertreter von großen Werken, der Geschäftsbereiche und der Forschung erfolgreiche Beispiele zur Einsparung von Energie. Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, formulierte die Vision, bei Energieeffizienz und CO2-Verringerung weltweit vorbildlich zu sein. Ziel von Bosch ist es, bis 2020 die CO2-Emissionen relativ zur Wertschöpfung um mindestens 20 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2007 zu senken.

Geschäftsführer Peter Marks forderte die Geschäftsbereiche auf, die Potenziale für einen noch effizienteren Einsatz von Energie zu nutzen und weitere Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Ziele einzuleiten. Interne Zielvorgaben und eine kontinuierliche Berichterstattung sollen ebenso dazu beitragen wie eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energieeffizienz. Der gesamte Energieverbrauch der Bosch-Gruppe betrug im Jahr 2007 rund 6.300 GWh. Damit verursachten die Standorte Emissionen von annähernd 2,75 Millionen Tonnen CO2.

Beispiele aus den Geschäftsbereichen Thermotechnik und Bosch Rexroth oder der Standorte Bamberg und Blaichach machten deutlich, dass bereits vielfältige Maßnahmen durchgeführt werden. So gelingt es an vielen Standorten, durch moderne Beleuchtungssysteme den Stromverbrauch um etwa 30 Prozent zu reduzieren oder durch Wärmerückgewinnung über 20 Prozent des Wärmebedarfs zu decken. Die Analysen einzelner Werke zeigen weitere große Einsparpotenziale auf, die auch Kosteneinsparungen bis zu mehreren 100.000 Euro beinhalten.