CO2-Sensor

Der neue Climate Control Sensor (CCS) von Bosch misst den Kohlendioxidanteil (CO2) der Luft im Innenraum des Automobils. Das erlaubt eine effizientere Regelung der Klimaanlage und senkt damit ihren Energiebedarf. Dem Innenraum wird stets soviel Frischluft wie notwendig zugeführt. Doch so oft es geht, schaltet die Klimaanlage automatisch auf Umluftbetrieb, arbeitet damit also ohne Frischluftzufuhr von außen. Das spart Energie, weil die erforderliche Kühlleistung sinkt. Weniger Kühlleistung führt zu geringerer Last für den Verbrennungsmotor, der den Klimakompressor antreibt, und damit zu niedrigerem Treibstoffverbrauch des Autos. Ausgehend von einer Versuchsreihe mit einem Mittelklassefahrzeug unter den sommerlichen Bedingungen Südeuropas rechnen die Entwickler mit einem Verbrauchsvorteil in Spitzen von gut einem halben Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer Fahrstrecke.

Der robuste und kompakte Climate Control Sensor arbeitet mit einem spektroskopischen Messverfahren auf Infrarot-Basis, um den CO2-Gehalt in der Luft zu messen. Er reagiert zuverlässig selbst auf kleine Änderungen in der Luftzusammensetzung. Diese Eigenschaften des Climate Control Sensors sind Basis neuer Regelstrategien für Klimaanlagen.

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Climate Control Sensor