Vielfalt und Chancengleichheit

Übersicht

Gelebte Vielfalt ist bei Bosch nicht nur fest in den Werten verankert, sondern auch wesentliche Voraussetzung für den weltweiten Erfolg. Dieses Bekenntnis haben wir 2007 bekräftigt. Im Dezember 2007 traten wir der „Charta der Vielfalt“ bei: Dieses nachdrückliche Plädoyer für Fairness und individuelle Wertschätzung wurde von deutschen Unternehmen initiiert und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch in unseren Grundsätzen sozialer Verantwortung, als Unterzeichner des Global Compact und in unserem Code of Business Conduct ist Chancengleichheit für alle Beschäftigten an allen Standorten ein wichtiges Grundprinzip.

Da die Arbeit in internationalen Teams unser Geschäft zunehmend prägt, entwickeln wir die interkulturelle Kompetenz unserer Beschäftigten kontinuierlich weiter. Neuen Mitarbeitern vermitteln wir in Schulungen und Informationsveranstaltungen unser Wertesystem und unsere Verhaltensgrundsätze im Umgang mit Geschäftspartnern. Mitarbeiter, die für einen längeren Zeitraum außerhalb ihres Heimatlandes arbeiten, bereiten wir vor ihrem Auslandsaufenthalt in speziellen Seminaren auf ihr Gastland vor. Die Familien dieser Mitarbeiter sind uns in den interkulturellen Seminaren ausdrücklich willkommen.

Frauen für Technik begeistern

Frauen als Mitarbeiter zu gewinnen und zu fördern ist für Bosch ein zentrales Ziel. Da sich Frauen noch viel zu selten für technische und naturwissenschaftliche Studienrichtungen entscheiden, geben wir ihnen schon früh Anstöße: Mit der Schülerinnenakademie „Girls' Campus“ wollen wir Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung für technische und naturwissenschaftliche Themen begeistern. Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr, geht die Initiative 2008 in die nächste Runde. Auch mit Schnupperpraktika geben wir Schülerinnen Impulse, sich möglicherweise für einen technisch orientierten Beruf zu entscheiden.
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Girls' Campus

Mehr Frauen gewinnen und fördern

Als Mitglied der Femtec, eines Hochschulkarrierezentrums für Frauen, führen wir Projekte mit Nachwuchsingenieurinnen durch und sprechen auf unseren Veranstaltungen für Hochschulabgänger gezielt Frauen an. Unser erstes Ziel, in Deutschland Frauen entsprechend der Absolventinnenquoten an den Hochschulen einzustellen, haben wir erreicht: Bei den Ingenieuren sind inzwischen 17 Prozent weiblich, bei den Wirtschaftswissenschaftlern sogar rund 50 Prozent.

Mit einer Anstellung allein ist es aber noch nicht getan. Wir wollen auch den Frauenanteil in Führungspositionen ausbauen. Zur gezielten Weiterentwicklung von Frauen gehören bei Bosch beispielsweise ein zwölfmonatiges Mentoring-Programm sowie Frauennetzwerke, in denen sich Mitarbeiterinnen gegenseitig beraten und unterstützen. An allen deutschen Standorten haben wir hierfür Ansprechpartner benannt; ein eigenes Frauennetzwerk existiert seit 2006 auch bei Bosch in Indien. Dank dieser Maßnahmen hat sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei Bosch in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Mit sieben Prozent ist er uns aber immer noch viel zu gering. Daher werden wir in den nächsten Jahren unser Engagement für Frauen in Führungspositionen weiter verstärken.
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Femtec