Energieeffiziente Erzeugnisse

Übersicht

In allen Geschäftsbereichen bietet Bosch seinen Kunden energieeffiziente Lösungen – von modernen Heizsystemen über Strom sparende Kühlgeräte bis hin zu Rasenmähern, die eine 20fach bessere Energiebilanz gegenüber herkömmlichen Benziner-Rasenmähern aufweisen.

Nach Schätzungen der EU kann der Primärenergieverbrauch allein bei Wohngebäuden bis 2020 um 27 Prozent gesenkt werden. Insgesamt haben private Haushalte und Kleinverbraucher einen Anteil an den europaweiten CO2-Emissionen von 19 Prozent. Das ist in etwa derselbe Anteil, den der Verkehr aufweist. Der Anteil der industriellen und gewerblichen Produktionsprozesse liegt bei 16 Prozent.

Energieeinsparpotenziale in Europa

Umweltfreundliche Heizsysteme

In Gebäuden gibt es vielfältige Einsparpotenziale - von der Wärmedämmung über effizientere Heizsysteme bis zur Nutzung regenerativer Energien. Wer einen Brennwert-Heizkessel und eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und zur Unterstützung der Heizung kombiniert, kann bis zu 60 Prozent CO2 gegenüber einer 30 Jahre alten Heizung sparen.
Ein neues patentiertes Reglerprogramm, das die Bosch-Marke Junkers 2007 erstmals präsentierte, optimiert das Zusammenspiel von Gas-Brennwertgeräten und Solarkollektoren. So registriert das System, wie viel Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung zur Verfügung steht, und informiert das Heizgerät. Innovative Ideen wie diese stete Ausbalancierung ergeben eine zusätzliche Energieersparnis von bis zu 15 Prozent. Bei Heizungen lassen sich auch mehrere regenerative Energieträger wie Holz und Sonnenwärme miteinander kombinieren. In Deutschland arbeiten 40 Prozent der im Jahr 2006 neu installierten Heizungssysteme mit regenerativen Energien. Europaweit liegt deren Anteil bei 17 Prozent.

Effiziente Hausgeräte

Im Vergleich zu 1990 sank der Energieverbrauch von Bosch-Hausgeräten um bis zu 79 Prozent bei Kühlgeräten und bis zu 40 Prozent bei Herden, Waschmaschinen und Geschirrspülern. Damit diese Einsparpotenziale sich in einer tatsächlichen CO2-Reduktion niederschlagen, müssen sich die neuen Technologien aber auch am Markt durchsetzen. Nach wie vor ist der Bestand an Hausgeräten in den europäischen Haushalten jedoch durchschnittlich zehn Jahre alt. Würden die europaweit rund 188 Millionen Altgeräte durch neue hocheffiziente ersetzt werden, ließen sich jährlich 22 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht sechs Prozent der durch die Europäische Union im Kyoto-Protokoll zugesagten Treibhausgasreduktion.

In den USA hat Bosch sein Marketing und seine Kommunikation mit einer „Green Appliances“-Kampagne konsequent auf das Thema Energieeffizienz ausgerichtet. Dort ist Bosch gegenwärtig der einzige Hersteller, der die Anforderungen des Programms „ENERGY STAR“ bei allen Produktlinien und bei allen Hausgerätetypen erfüllt.

Best Practice

Sonnenhaus gewinnt Solar Decathlon
Solarhaus
Die gesamte Energie des 75 Quadratmeter großen Solarhauses wird von der Sonne erzeugt.
Als einzige deutsche Universität hatte sich die TU Darmstadt 2007 gemeinsam mit 19 weiteren Hochschulen mit ihrem Haus für den Solar Decathlon, einen international renommierten Architekturwettbewerb des US-Energieministeriums, qualifiziert. Die Aufgabe bestand darin, ein Haus zu planen und zu bauen, das seine Energie ausschließlich von der Sonne bezieht. Das Haus der Architekturstudenten aus Darmstadt gewann diesen Wettbewerb. Bosch Thermotechnik unterstützte das Projekt von Anfang an – sowohl finanziell als auch mit fachlicher Betreuung, unter anderem bei Fragen zur thermischen Solaranlage, zur Wärmepumpe oder zur Regeltechnik.

Bei dem aus zehn Disziplinen bestehenden Wettbewerb erzielte das Sonnenhaus die höchste Wertung in der Kategorie Energiebilanz und lag in den Kategorien Architektur, Beleuchtung und Engineering vorne. In weiteren Disziplinen ging es unter anderem darum, energieeffiziente Haushaltsgeräte zu nutzen und auch hierbei konnte Bosch sich mit seinen hocheffizienten Geräten erfolgreich einbringen.
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