CEO Video-Botschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

Verantwortung, so ist der Sprachgebrauch, wird in der Regel übernommen. Wir bei Bosch wollen Verantwortung unternehmen. Das ist für uns mehr als ein Wortspiel. Denn wir verstehen Verantwortung nicht etwa als ethischen Anspruch, der entgegen oder gar über unserem Unternehmensinteresse steht. Vielmehr ist die Verantwortung für soziale und ökologische Belange auch wirtschaftlich in unserem Sinne. Wenn die Gesellschaft keinen gut ausgebildeten Nachwuchs hervorbringt, wenn Umwelt und Klima ungeschützt bleiben – dann wird sich auch die Bosch-Gruppe auf Dauer nicht kraftvoll entwickeln können. Indem wir uns für das eine einsetzen, fördern wir das andere. Wir müssen also auch über unser Unternehmen hinaus etwas unternehmen. Das ist unser Verständnis von unternehmerischer Verantwortung.

CEO
Franz Fehrenbach
Franz Fehrenbach,
Vorsitzender der Geschäftsführung
Video
Unternehmerische Verantwortung bei Bosch 
Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung,
im Gespräch
 










 


 

Egal ob Verantwortung über- oder unternommen wird: ohne Gestaltungskraft und Vorausschau ist alles nichts. Bosch bringt das eine wie das andere in besonderem Maße mit. Zum einen sind wir ein internationales Unternehmen, ein großer Arbeitgeber auch über Europa hinaus. Dabei sind wir vielseitig tätig, mit Gebrauchsgütern, Industrie- und Gebäudetechnik - und natürlich in unserer Domäne Kraftfahrzeugtechnik. Wir können in vielen Ländern und in vielen Branchen gestaltend wirken.

Zum anderen sind wir ein langfristig orientiertes Unternehmen. Dazu prädestiniert uns nicht allein unsere besondere Verfassung. Vielmehr zieht sich dies wie ein Leitmotiv durch unsere geschäftliche Praxis. Ein markantes Beispiel ist das 3-S-Programm, das unsere Forschung und Entwicklung seit der ersten Ölkrise 1973 anleitet: das Autofahren sicherer, sauberer und sparsamer zu machen. Inzwischen sprechen wir auch über das Auto hinaus von einer „Technik fürs Leben“ – und meinen damit zum Beispiel Systeme für die Erschließung von Wind- und Sonnenergie. Viele unserer Innovationen, auch so nutzbringende Lösungen wie das Elektronische Stabilitäts-Programm oder die Hochdruck-Dieseltechnik, haben wir über Rückschläge und Hindernisse hinweg zum Erfolg gebracht. Wir haben einen langen Atem.

Dies ist eine gute Voraussetzung für Verantwortung, auch über das Unternehmen hinaus. Angelegt ist dies bereits bei unserem Firmengründer Robert Bosch, für den unternehmerische Arbeit nie Selbstzweck war. Vielmehr wollte er eine „sinnvolle gesellschaftliche Wirklichkeit“ mitgestalten. Dass dies noch heute gilt, veranschaulicht anhand vieler Beispiele unser Bericht zur Unternehmerischen Verantwortung.

Dass unternehmerische Verantwortung auch messbar ist und sich in klaren Zielvorgaben ausdrückt, zeigt der Datenteil, den wir erstmals als eigenständigen Beileger gestaltet haben und jährlich aktualisieren werden. Er enthält auch unsere Fortschrittsmitteilung zum Global Compact der Vereinten Nationen, der uns dabei unterstützt, ökologische und soziale Standards weltweit zu etablieren. Die meisten Ziele, die wir uns im Nachhaltigkeitsprogramm 2005/2006 gesetzt hatten, konnten wir erreichen. Künftig wollen wir vor allem die Zusammenarbeit innerhalb der Bosch-Gruppe zu unserem Nachhaltigkeitsprogramm weiter verbessern und den Austausch mit unseren Anspruchsgruppen intensivieren.

In Befragungen unserer Kunden und Mitarbeiter erhalten wir viele positive Rückmeldungen genauso wie wertvolle Anregungen. Deshalb freuen wir uns auch über Ihre Reaktionen auf unseren Bericht. Die neue Rubrik „Unternehmerische Verantwortung“ auf unserer Internetseite bietet Ihnen dazu Gelegenheit wie auch weiterführende Informationen.


Franz Fehrenbach
Vorsitzender der Geschäftsführung