Mit der zunehmenden Globalisierung kommen neue Herausforderungen auch auf unsere Lieferanten zu. In 2007 betrug unser Einkaufsvolumen 24 Milliarden Euro. Davon entfielen im vergangenen Jahr 69 Prozent auf Europa. Im Jahr 2015 werden dies voraussichtlich nur noch rund 55 Prozent sein. 25 Prozent unserer Einkäufe wollen wir dann in der Region Asien-Pazifik und 20 Prozent in Amerika tätigen. Die Verleihung des Bosch Supplier Award, mit dem wir unsere besten Zulieferer auszeichnen, belegt die zunehmende Internationalisierung: 19 der 47 Unternehmen, die 2007 prämiert wurden, haben ihren Sitz außerhalb Deutschlands.
Umwelt- und Sozialstandards vereinbaren
Wir sind uns bewusst, dass unsere Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft über unsere Unternehmensgrenzen hinaus und in die Lieferkette hinein reicht. Unsere Einkaufsrichtlinien beziehen sich deshalb auf die zehn Grundprinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. In unseren Verträgen vereinbaren wir mit allen Lieferanten die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie allgemeiner Umweltstandards. Dazu gehören beispielsweise Verbote besonders Umwelt schädigender Stoffe und Deklarationspflichten. Ob diese Anforderungen bekannt sind und eingehalten werden, prüfen wir im Rahmen unserer Lieferantenaudits. Zulieferer, die dagegen verstoßen, schließen wir von der Zusammenarbeit aus. Von unseren ca. 200 Vorzugslieferanten erwarten wir ab 2008, dass sie ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem anwenden.